Grünes Computing im großen Stil – Zusammenfassung des Interviews
Das Webinar „Green Computing at Scale“, das am 3. November 2022 stattfand, erörterte die bahnbrechenden Technologien, die Intel und Supermicro Um die Treibhausgasemissionen deutlich zu senken und die Betriebskosten durch den Einsatz energieeffizienter (grüner) Technologien zu reduzieren, wurde eine optimale Anlagenauslastung beibehalten, um den Kunden weiterhin den bestmöglichen Service zu bieten. Diese Maßnahmen waren nicht radikal, sondern vernünftig und kostengünstig und lassen sich problemlos in jedes Rechenzentrum integrieren.
Überblick
Rechenzentren verbrauchen enorme Mengen an Energie für den Betrieb ihrer IT-Geräte. Server, Speichermedien, Netzwerkgeräte und zugehörige Hochleistungskomponenten benötigen viel Energie. Hinzu kommen die Kosten für die Kühlung all dieser Geräte, wodurch die Gesamtkosten noch exorbitanter werden.
Dennoch können Rechenzentren durch energiesparende Lösungen, Flüssigkeitskühlsysteme und die Umnutzung vorhandener Geräte energieeffizienter gestaltet werden. In diesem Vortrag werden die Maßnahmen erörtert, die zur Verbesserung der CO₂-Bilanz eines Rechenzentrums bei gleichzeitiger Senkung des Energieverbrauchs beitragen können. PUE ) durch den Einsatz einer Reihe unterschiedlicher Maßnahmen.
Gesamtkosten für die Umwelt (TCE)
Die oben genannten Gesamtbetriebskosten ( TCO Bei der Betrachtung der Umweltkosten von Rechenzentren sollten Administratoren auch die Gesamtkosten für die Umwelt (Total Cost to the Environment, TCE) berücksichtigen. Jüngste Fortschritte bei grünen Technologien haben kostengünstige Lösungen und Prozesse hervorgebracht, die zeigen, dass dies nicht nur gut für die Umwelt ist, sondern auch die Betriebskosten senkt. Das Hauptziel bei der Betrachtung der Umweltkosten ist es, den Stromverbrauch so gering wie möglich zu halten, um dadurch die Treibhausgasemissionen zu reduzieren.
Wasser sparen
Herkömmliche Kühlsysteme benötigten große Mengen Wasser und waren mit enormen Kosten verbunden. Konventionelle Methoden, bei denen Frischwasser für den Wärmeaustausch genutzt wird, sowie Kaltwasserkühlanlagen sind nicht nur teuer, sondern belasten auch natürliche Ressourcen. Die Nutzung von recyceltem Abwasser („Grauwasser“) ist 50 % günstiger als Frischwasser. Dies trägt zur Kostensenkung und zum Umweltschutz bei. Darüber hinaus reduziert der Einsatz eines adiabatischen Kühlsystems den Wasserverbrauch erheblich. Im Allgemeinen überträgt dieses System Wärme von einem Medium auf ein anderes, ohne dass dabei tatsächlich Masse ausgetauscht wird.
Um den Wasserverbrauch zu verdeutlichen: Ein herkömmliches 5-Megawatt-Rechenzentrum benötigt jährlich 44 Millionen Gallonen Frischwasser. Angesichts der Dürre in vielen Regionen der Welt sollten alle Unternehmen die Verantwortung tragen, Frischwasserverschwendung zu vermeiden.
Reduzierung des Energieverbrauchs
Die Verlängerung der Lebensdauer von IT-Geräten ist ein Schlüsselfaktor zur Reduzierung des Energieverbrauchs. Beispielsweise müssen die verschiedenen Serverkomponenten nicht so häufig wie CPU oder Arbeitsspeicher (DRAM) ausgetauscht werden, sodass Lüfter und Netzteile länger halten (über mehrere CPU-Generationen und andere elektronische Bauteile hinweg) und nicht ersetzt werden müssen. Gleiches gilt für Netzwerkgeräte. Darüber hinaus kann die Konsolidierung wenig genutzter Server und die Optimierung der Rackplatznutzung den Energieverbrauch senken. Die meisten Server laufen beispielsweise selten unter Volllast, und die Entfernung eines einzigen Servers kann bis zu 500 US-Dollar an Energiekosten einsparen.
Zusammenfassung
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Intel und Supermicro Wir setzen uns für die Entwicklung und den Betrieb umweltfreundlicher Rechenzentren ein, um sowohl der Umwelt als auch den Betriebskosten spürbare Vorteile zu bieten. Ein konsequenter, ganzheitlicher Ansatz bei der Planung und dem Betrieb eines Rechenzentrums trägt dazu bei, Kühlung, Energieverbrauch und Elektroschrott zu reduzieren.
